Dem Projekt 5Top100 schließen sich sechs weitere russische Universitäten an, die als Favoriten aus der zweiten Förderrunde hervorgegangen sind. Insgesamt hatten sich 34 Hochschulen um eine Aufnahme in das Programm beworben.
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Russische Universitäten beabsichtigen sich in Zukunft verstärkt fachbezogen auf den Aufstieg in internationalen Rankings zu konzentrieren. Begründet wird dies mit der besonderen Organisationsstruktur der Einrichtungen.
Mitte September ging die neue online-Lernplattform Open Education online, die von acht renommierten russischen Hochschulen, darunter den Staatlichen Universitäten in Moskau (MGU) und St. Petersburg (SPBGU), der Higher School of Economics (HSE) in Moskau oder der Föderalen Universität Ural in Jekaterinburg, kostenlos angeboten werden.
Prof. Dr. Walter Koschmal vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg wurde am vergangenen Montag, den 7. September 2015, mit der Ehrendoktorwürde der Nationalen Taras-Ševčenko-Universität in Kiev ausgezeichnet.
Simon Marginson, Professor für internationale Hochschulbildung am Institut für Bildungsforschung der Universität London, analysiert, wie das russische Hochschul- und Wissenschaftssystem nach zwei weitgehend verschlafenen Jahrzehnten allmählich an globale Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung aufschließen will.
Experten der International Foundation for Education Policy Research haben zusammen mit der Democratic Initiatives Foundation und der Ukrainian Association of Student Self-government eine Studie erstellt, in der sie die Integration der Ukraine in den Bologna-Raum analysieren.
Nachdem die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, bereits am 15. Juli das Gesetz „Über die Ratifizierung der Übereinkunft zwischen der Ukraine und der Europäischen Union über die Teilnahme der Ukraine am Europäischen Foschungsprogramm ‚Horizont 2020′“ verabschiedet hatte, unterschrieb Präsident Poroschenko das Gesetz am 05. August, so dass es nun offiziell in Kraft getreten ist.
Wie der stellvertretende russische Bildungsminister Alexander Klimow mitteilte, sollen in den nächsten Jahren die Umstrukturierungen im russischen Hochschulsektor weitergeführt werden und die Anzahl der Hochschulen auf etwa 150 Institutionen reduzieren. Diese sollen als Volluniversitäten ein breites Spektrum an Wissenschaft, Forschung und Lehre abdecken und auch international eine größere Rolle spielen.
Warum tun sich osteuropäische Hochschulen nach wie vor so schwer, in die Spitzengruppe der internationalen Hocschulrankings aufzusteigen? Welche Barrieren gibt es, welche Perspektiven bestehen? Wie sehen die Strategien einzelner russischer Hochschulen aus, ihre Position in den Rankings zu verbessern?