Das Programm richtet sich an Mitarbeiter/innen deutscher und internationaler Organisationen der Bereiche Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Politik, Medien, Verwaltung und Wirtschaft, die berufsbegleitend Kenntnisse zur Ukraine erwerben oder ausbauen möchten. Die Weiterbildung vermittelt Berufstätigen in verantwortungsvollen Positionen durch interdisziplinären Austausch fundiertes Wissen, als Grundlage für eine weiterführende Beschäftigung mit ukrainerelevanten Themen.
Tag: Internationale Kooperationen (Page 2 of 3)
Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München unterstützt derzeit den Forschungsaufenthalt der ukrainischen Historikerinnen Dr. Iryna Skubij (Charkiv) und Dr. Tetjana Ševčenko (Kyjiv) in Bayern. Beide gehören zu den ersten ukrainischen Forschungsstipendiatinnen und -stipendiaten der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission (DUHK), die im November 2016 ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland begonnen haben. An der Graduiertenschule haben Skubij und Ševčenko die Möglichkeit, Arbeitsplätze und die Forschungsinfrastruktur zu nutzen sowie mit den dort arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über ihre Projekte zu sprechen.
Zwei Jahre nach der Eröffnung des German-Russian Institute of Advanced Technology in Kasan haben die ersten Studentinnen und Studenten ihr Studium beendet und ihre Abschlusszeugnisse erhalten.
Ein Coburger Unternehmen lässt Studierende der Hochschule Kontakte zu potentiellen Kunden in Russland ermitteln. Dabei arbeiten sie mit Kommilitonen in Novosibirsk zusammen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das „Skolkovo Institute of Science and Technology“ (SkolTech) unterzeichneten am 13. Juni 2016 eine Übereinkunft, die wissenschaftliche Zusammenarbeit miteinander zu stärken. Die SkolTech ist einer der ersten russischen Universitäten, die Lehre und Forschung nach amerikanisch-westlichem Vorbild verbindet.
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Eva Rentschler vom Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) kooperiert mit Chemikern aus der Ukraine, Russland und der Uni Würzburg bei der Synthese neuer Materialien.
Die Zusammenarbeit in Forschung, Bildung und Wissenschaft zwischen Deutschland und der Ukraine hat sich in den vergangenen Jahren stetig intensiviert. Dies steht in einem engen Zusammenhang mit dem Aktionsplan der Bundesregierung zur Unterstützung der Ukraine.
Bekanntmachung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung – Richtlinie zur Förderung der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) mit der Ukraine vom 9. März 2016.
Wissenschaft verbindet Menschen – unabhängig von der politischen Großwetterlage. Anfang März 2016 startet erstmalig eine von der DFG geförderte deutsch-russische Forschungskooperation in den Ingenieurwissenschaften, in der drei deutsche und vier russische Forschungsgruppen über voraussichtlich sechs Jahre gemeinsam wissenschaftliches Neuland im Feld der magnetischen Hybridmaterialien betreten werden.
Der Konflikt zwischen der Ukraine, Russland und der EU wirkt sich auf Politik und Gesellschaft, aber auch die Wissenschaft aus. Die Volkswagen-Stiftung will mit ihrer Ausschreibung „Trilaterale Partnerschaften“ die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler(inne)n dieser Länder stärken und damit Brückenschläge ermöglichen. Dazu wurden jetzt für 39 Forschungsvorhaben insgesamt rund 8,6 Mio. Euro bewilligt.