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Hochschullandschaft in der Ukraine und Russland

Tag: Russland (Page 2 of 7)

Geimpfte Studierende und Gastwissenschaftler aus Russland und China gelten in Deutschland nicht als geimpft

Der Allgemeine Fakultätentag e.V. veröffentlicht am 01.11.2021 seine Pressemitteilung „Geimpfte Studierende und Gastwissenschaftler aus Russland und China gelten in Deutschland nicht als geimpft“. In dieser macht der AFT darauf aufmerksam, dass der Impfstatus einiger ausländischer Studierenden und Wissenschaftlern in Deutschland nicht anerkannt wird. Laut Verordnung gilt nur als geimpft, wer mit einem vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoff geimpft wurde.

Mit dem Wintersemester kommen erneut Studierende auch aus dem Ausland nach Deutschland. Wenn sie aus China oder Russland kommen, so treffen sie auf folgendes Problem. Auch wenn sie in ihrem Heimatland bereits gegen das Coronavirus geimpft wur-den, so gelten sie zur Zeit in Deutschland nicht als geimpft. Damit haben sie an mehreren Hochschulen keinen Zutritt zur Mensa, wo 2G als Zutrittsregel gilt, und auch der Zutritt zu Vorlesungen in Präsenz ist stark eingeschränkt, wenn die Hochschule für die Studierenden keine kostenlosen und regelmäßigen Testmöglichkeiten anbieten kann.

Hervorgerufen wird diese Situation durch die Definition der Impfung in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung der Bundesregierung, die wiederum in den Verordnungen der Landesregierungen einfach übernommen wird. Laut Verordnung gilt nur als geimpft, wer mit einem vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. In vielen Ländern außerhalb der EU, insbesondere Russland und China, werden dagegen nur Impfstoffe eingesetzt, die in der EU nicht zugelassen sind.

Die derzeitige Definition des Impfstatus behindert die Internationalisierung der Hochschulen. Daher fordert der Allgemeine Fakultätentag die Bundesregierung auf, die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung dahingehend zu ändern, dass Impfungen mit einem im Ausland zugelassenen Impfstoff gegen Covid auch in Deutschland als Impfungen gelten, sofern es keine klaren Hinweise gibt, dass der verwendete Impfstoff tatsächlich nur wenig wirksam ist.

Quelle: idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wettbewerb „Herausragende deutsch-russische Leistungen und Kooperationen im Bereich Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“

Im Rahmen des Themenjahres findet der Wettbewerb „Herausragende deutsch-russische Leistungen und Kooperationen im Bereich Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“ statt, der bilaterale Projekte auszeichnet, die Meilensteine in der Zusammenarbeit beider Länder in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Energie, Umwelt, Landwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bildung und Wissenschaft darstellen.

Am 11. Dezember 2020 wurde das Deutsch-Russische Themenjahr „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“ 2020-2022 eröffnet. Es setzt sich zum Ziel, die bereits bestehenden bilateralen Projekte und Partnerschaften in zukunftsorientierten Sektoren zu bündeln und ihnen größere Sichtbarkeit zu verschaffen. Zugleich sollen neue Impulse für das Engagement und für Kooperationen zu Nachhaltigkeitsthemen gesetzt werden und neue Netzwerke aufgebaut und verstetigt werden. Im Rahmen dieses Themenjahres findet nun ein Wettbewerb unter dem Titel „Herausragende deutsch-russische Leistungen und Kooperationen im Bereich Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“ statt.  Mithilfe des Wettbewerbs sollen neue erfolgreiche bilaterale Projekte identifiziert werden, die Meilensteine in der Zusammenarbeit beider Länder in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Energie, Umwelt, Landwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bildung und Wissenschaft darstellen.

Nominiert werden:

  • Das beste Energieprojekt
  • Das beste Projekt in der Mobilität
  • Das beste Projekt in der digitalen Transformation und IT-Technologien
  • Das beste Unterstützungsprojekt für kleine und mittlere Unternehmen
  • Das beste Projekt in der Landwirtschaft
  • Das beste Projekt in Bildung und Wissenschaft
  • Das beste Projekt im Tourismus.

Deutsche und russische Wettbewerbsteilnehmende bekommen außerdem die Möglichkeit, ihre Projekte auf dem Deutsch-Russischen Themenjahr-Forum Ende 2021 in Moskau zu präsentieren.

Ausgewählte deutsch-russische Projekte werden im Rahmen der im Herbst 2022 geplanten Abschlussveranstaltung des Deutsch-Russischen Jahres ausgezeichnet.

Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2022.

Quelle: Kooperation International

Russland fördert sechs Forschungszentren für Künstliche Intelligenz

Zur Unterstützung der Erforschung und der Entwicklung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) startete die russische Regierung im Juli einen Wettbewerb zur Einrichtung von KI-Forschungszentren. Nun sind die Auswahlergebnisse bekannt gegeben worden.

Der Wettbewerb zur Förderung von KI-Forschungszentren wurde vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung beaufsichtigt sowie vom Analysezentrum für die Regierung der Russischen Föderation durchgeführt. Die Auswahl erfolgte durch eine aus 16 Experten bestehende Arbeitsgruppe unter der Leitung des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Dmitri Tschernyschenko.

Insgesamt beteiligten sich 36 russische Einrichtungen an dem Wettbewerb, von denen neun in die engere Auswahl kamen. Am 4. Oktober wurden sechs Zentren bekannt gegeben, die bis 2024 Fördermittel von jeweils bis zu 1 Milliarde RUB erhalten werden. Die Gesamtförderung, einschließlich zusätzlicher Mittel beispielweise durch Industriepartner, wird sich auf 7 Milliarden RUB belaufen.

Die Zentren werden in folgenden Einrichtungen beheimatet sein:

  • Skolkovo Institute of Science and Technology (Skoltech)
  • Moskauer Institut für Physik und Technologie (MIPT)
  • V.P. Ivannikov Institut für Systemprogrammierung der Russischen Akademie der Wissenschaften
  • Innopolis Universität
  • Staatliche Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik (ITMO)
  • Wirtschaftshochschule Moskau (Higher School of Economics HSE)

Die Zentren werden verschiedene KI-Anwendungsgebiete wie Wirtschaft und Medizin umfassen, aber auch branchenübergreifende Lösungen und KI-Techologien für spezifische Herausforderungen (z.B. CO2-Reduzierung) entwickeln.

Quelle: Kooperation International

Deutsch-russische Wissenschaftsbeziehungen: Erfolg des langen Atems

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat Empfehlungen zum wissenschaftlichen Austausch mit der Russischen Föderation veröffentlicht. Die Chancen, die sich im letzten Jahrzehnt durch die Modernisierung des russischen Wissenschaftssystems ergeben haben, gilt es aus DAAD-Sicht konsequent zu nutzen.

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Brücken schlagen in politisch schwierigen Zeiten: Deutsch-russische Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation

Die gemeinsame „Deutsch-russische Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“ setzt seit zwei Jahren neue Maßstäbe in der bilateralen Bildungs- und Forschungszusammenarbeit. Parallel lief das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018–2020, das in diesem Jahr zu Ende geht. Inwieweit das Deutsch-Russische Themenjahr auch die Ziele der Roadmap gefördert hat und wie diese im kommenden Jahr weiter vorangetrieben werden, erklärt Frithjof A. Maennel, Leiter der Unterabteilung „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Wirtschaftliche Zusammen­arbeit mit Russland: Eröffnung des Deutsch-Russischen Jahres der Wirtschaft und nach­haltigen Entwicklung 2020 – 2022

Am 11. Dezember wurde das „Deutsch-Russische Jahr der Wirtschaft und nachhaltigen Entwicklung 2020 – 2022“ eröffnet. Die deutsch-russischen Themenjahre sind seit 2014 fester Bestandteil der Zusammenarbeit mit Russland und ein wichtiges Element der zwischengesellschaftlichen Zusammenarbeit.

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DAAD: Empfehlungen für deutsch-russische Wissenschaftskooperationen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat Empfehlungen zum wissenschaftlichen Austausch mit der Russischen Föderation veröffentlicht. Die Chancen, die sich im letzten Jahrzehnt durch die Modernisierung des russischen Wissenschaftssystems ergeben haben, gilt es aus DAAD-Sicht konsequent zu nutzen.

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Mit Russland reden

Die internationalen Beziehungen Russlands bieten ein spannendes Feld für die Politikwissenschaft. Studierende der Uni Würzburg, die sich dafür interessieren, können an einem deutsch-russischen Austauschprojekt teilnehmen.

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EU und Russland bereiten sich für engere Zusammenarbeit im Bereich von Forschungsinfrastrukturen vor

Russland und die Europäische Union wollen künftig im Bereich von Forschungsgroßgeräten noch enger zusammenarbeiten. Dies ist das klare Signal, das von der Abschlussveranstaltung des europäisch-russischen Projekts CREMLIN ausging, die am 5. Juni 2018 bei DESY in Hamburg stattgefunden hat.

CREMLIN steht für „Connecting Russian and European Measures for Large-scale Research Infrastructures“. Nach drei Jahren Laufzeit geht das EU-Russland-Koordinierungs-Projekt zu Ende, das mit 1,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 gefördert wurde. DESY ist Koordinator des Konsortiums, das 19 europäische und russische Labore umfasst.

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Deutsch-russischer Runder Tisch zu den „Auswirkungen der Robotisierung auf die Arbeitswelt der Zukunft”

Die Zukunft der Arbeit wird – da sind sich alle Experten einig – wesentlich von der Robotisierung bestimmt sein. Zu den vielfältigen Aspekten der Robotisierung und ihrem absehbaren Einfluss auf Industrie und Gesellschaft veranstaltete das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH Moskau) in Kooperation mit der Staatlichen Universität für Luft- und Raumfahrttechnik St. Petersburg (SUAI) und dem St. Petersburger Institut für Informatik und Automatisierung der Russischen Akademie der Wissenschaften (SPIRAS) einen deutsch-russischen Runden Tisch im Rahmen der Internationalen Konferenz zu Elektromechanik und Robotik “Zavalishins Readings“..

Deutsche Wissenschaftler von der Universität Bremen, der TU Kaiserslautern, dem Institut für Robotik und Mechatronik (DLR), dem Institut für Kommunikationstechnik der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR) diskutierten mit russischen Kolleginnen und Kollegen von der SUAI, SPIIRAS und anderen Institutionen soziale, ethische, juristische und bildungsbezogene Aspekte der Robotisierung und Automatisierung. Folgende Fragen wurden im Rahmen des Runden Tisches thematisiert: Können Roboter Menschen im Arbeitsprozess ersetzen? Wie geht man mit der Änderung der Qualifikationen bei steigender Automatisierung um? Wie beeinflusst die Robotisierung die Organisationsstruktur und Hierarchie in einem Unternehmen? Wer trägt die Verantwortung bei einem Fehler? Wie ändern sich die Anforderungen an Kompetenzen von Arbeitskräften bei steigender Automatisierung von Arbeitsprozessen? Wie müssen Ausbildung- und Studienprogramme gestaltet werden, um den neuen Herausforderungen zu entsprechen? In welchen Bereichen der Robotertechnik sind Deutschland und Russland besonders stark? Wo gibt es Potentiale für gemeinsame Projekte in Wissenschaft und Wirtschaft?

Einen anschaulichen Eindruck von der betrieblichen Seite der Robotisierung vermittelte der Vortrag der Vertreterin des deutschen Landwirtschaftstechnik- Unternehmens CLAAS. Sie zeigte auf, wie die Automatisierung zu einem tiefgreifenden Wandel der Berufsanforderungen führt. Die Vertreterin des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen stellte Bildungs- und Forschungsinstitutionen zu Robotertechnik in der Region vor – Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Forschungszentrum Jülich, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn u.a.. Auch über soziale, ethische und juristische Aspekte der Robotisierung wurde während des Runden Tisches diskutiert. Die insgesamt 60 Teilnehmer äußerten sehr differenzierte Einschätzungen, waren sich aber einig darin, dass die Robotisierung die Arbeitswelt und der damit verbundene gesellschaftliche Wandel innovativer Lösungen bedürfen, die über die rein technologische Modernisierung weit hinausgehen. Das DWIH wird zu diesem Themenbereich auch in Zukunft den Dialog deutscher und russischer Wissenschaftler fördern, um partnerschaftliche Lösungen anzustoßen und zu verbreiten.

Quelle: DWIH Moskau

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