Prof. Dr. Walter Koschmal vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg wurde am vergangenen Montag, den 7. September 2015, mit der Ehrendoktorwürde der Nationalen Taras-Ševčenko-Universität in Kiev ausgezeichnet.
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Experten der International Foundation for Education Policy Research haben zusammen mit der Democratic Initiatives Foundation und der Ukrainian Association of Student Self-government eine Studie erstellt, in der sie die Integration der Ukraine in den Bologna-Raum analysieren.
Nachdem die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, bereits am 15. Juli das Gesetz „Über die Ratifizierung der Übereinkunft zwischen der Ukraine und der Europäischen Union über die Teilnahme der Ukraine am Europäischen Foschungsprogramm ‚Horizont 2020′“ verabschiedet hatte, unterschrieb Präsident Poroschenko das Gesetz am 05. August, so dass es nun offiziell in Kraft getreten ist.
In den ostukrainischen „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk befinden sich mit der Nationalen Universität Donezk und der Taras Schewtschenko Universität Luhansk zwei der größten und wichtigsten Hochschulen der Ukraine. Von dem seit über einem Jahr andauernden militärischen Konflikt sind beide Institution stark betroffen – und gehen unterschiedlich damit um.
In den Ukraine-Analysen 152 werden im Artikel „Das neue Hochschulgesetz – Ist das ukrainische Hochschulsystem im Aufbruch?“ die Reformen des ukrainischen Hochschulwesens seit der Maidan-Revolution vor einem Jahr thematisiert.
Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission veranstaltete am 28. und 29. Mai gemeinsam mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropa München/Regensburg sowie dem Imre-Kertész-Kolleg Jena eine internationale Konferenz unter dem Titel „Revolution und Krieg: Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“.
Die Internationalisierungsbemühungen der ukrainischen Hochschulen tragen erste Früchte. Erstmals ist es sechs Hochschulen gelungen, unter die besten 1.000 Hochschulen weltweit zu gelangen.
Wie das BMBF mitteilte, wurde das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine ofiziell unterzeichnet und gilt von 2015-2010. Das Abkommen muss zwar noch vom ukrainischen Parlament ratifiziert werden, was jedoch in Kürze der Fall sein wird.
Bereits jetzt können sich ukrainische Forscherinnen und Forscher und Einrichtungen an allen Maßnahmen von Horizont 2020 beteiligen, die aus dem Haushalt 2015 finanziert werden.